Dirk Holtwick hat mich auf seinen Dienst Twittori aufmerksam gemacht - einem Google Maps+Twitter MashUp mit dem man einem Ort (statt einem anderen User) folgen kann.
Dazu geht man auf die Twittori-Site und bewegt sich auf der gezeigten Karte an den Ort den man interessant findet (oder man folgt einer entsprechenden URL – dazu später mehr). Man kann dann über den Reiter “Place” auf der Homepage alle Tweets sehen die zu diesem Ort gehören. Alternativ kann man sich auch einloggen und selber Tweets zu einem Ort schreiben. Bewegt man die Karte wird auch immer ein Permalink für den jeweiligen Ort eingeblendet an dem man sich befindet – das sieht dann z.B. so aus: http://GE0.at/0GGmJW - diese URL kann man dann an Andere weitergeben und sie gelangen sofort bei Twittori an die richtige Stelle.
Prinzipiell finde ich die Idee die hinter Twittori steckt sehr gut. Wenn man z.B. gerade in einem Vergnügungspark unterwegs ist könnte man gleich sehen ob jemand etwas über den Park geschrieben hat oder man kann sehen wer sich noch gerade im gleichen Stadion rumtreibt wie man selber, etc. – die Anwendungsmöglichkeiten sind also vielfältig.
Der einzige wirkliche Minuspunkt der mir aufgefallen ist, ist die meiner Meinung nach zu feine Aufteilung der Welt für Twittori – was ich damit meine ist folgendes: damit Twittori funktioniert basiert es auf einem System bei dem die Erdoberfläche in lauter kleine Quadrate aufgeteilt wird die jeweils eine Kantenlänge von ca. 500m haben. Man folgt also nicht einem Punkt sondern einer Fläche von 500*500m. Das Problem dabei ist, dass man so z.B. nicht alle Tweets einer Stadt sieht sondern nur eines 2500 Quadratmeter grossen Bereichs. Das kann durchaus gewünscht sein, ist aber leider unpraktisch wenn man Interesse an einer grösseren Gegend hat. Für den Fall wäre es für eine spätere Version von Twittori toll wenn man gleich grössere Gebiete auswählen könnte (z.B. 5*5km, 10*10km, etc.). Alternativ wäre vielleicht auch eine Umkreissuche auf der Twittori-Site praktisch.
Pluspunkte sind ganz klar die iPhone App die bald veröffentlicht werden soll und die direkt vom iPhone aus Zugriff auf den Dienst bietet und die Tatsache, dass Twittori die OAuth-Schnittstelle von Twitter nutzt. Man meldet sich also bei Twitter (!) an und nicht bei Twittori. Man gibt also sein Passwort nicht in fremde Hände wie bei vielen anderen Twitter-Mashups.




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